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Gewalt an Frauen allgegenwärtig: Tötungsdelikte in Niedersachsen

Pressemitteilung des Hannoverschen Interventionsprogramms gegen Häusliche Gewalt – HAIP - Hannover, den 22.06.2018

Gewalt an Frauen ist leider noch immer allgegenwärtig und alltäglich. In Niedersachsen ist es in diesem Jahr bereits zu mehreren Tötungsdelikten an Frauen gekommen. Fälle wie beispielsweise in Barsinghausen, wo im April diesen Jahres eine 55-jährige Frau ermordet wurde sowie vor einigen Tagen eine 16-jährige Schülerin, zeigen einmal mehr die Notwendigkeit von Beratungs- und Unterstützungsangeboten für bedrohte Frauen auf.

Immer noch werden Frauen gestalkt, belästigt und wie in den dargestellten Fällen sogar getötet. Am 16. Juni wurde eine 35-jährige Frau in Hannover auf offener Straße von ihrem Ex-Partner mit einem Messer angegriffen, woraufhin sie ihren schweren Verletzungen erlag.

Eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit dem Titel „Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland“ belegt, dass jede vierte Frau in ihrem Leben mindestens einmal Häusliche Gewalt erlebt.

Jährlich werden allein in Niedersachsen über 17.000 Fälle Häuslicher Gewalt von der Polizei registriert – die Dunkelziffer wird weit höher geschätzt. Die Arbeit von Frauen- und BISS-Beratungsstellen sowie Frauen- und Kinderschutzhäusern ist an dieser Stelle äußerst wichtig, um Frauen zu bestärken, sich aus einer oftmals anhaltenden Gewaltspirale zu befreien. Ihre Arbeit gilt es weiterhin zu unterstützen und die
Rahmenbedingungen auf politischer Ebene an die Anforderungen anzupassen. Dabei ist die Sensibilisierung der Behörden von Bedeutung, um gemeinsam die Gewalt an Frauen als gesamtgesellschaftliches Problem zu bekämpfen.

Vor diesem Hintergrund hat SUANA/kargah e.V. eine Mahnwache organisiert um der Anteilnahme und Bestürzung Ausdruck zu verleihen. Diese findet am Mittwoch, den 27.06.2018 von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr statt. Der Treffpunkt ist am Weißekreuzplatz, von dort aus geht es bis zur Rumannstr. /Ecke Eichstraße.

HAIP ist ein interdisziplinär vernetztes Programm, indem seit 1997 erfolgreich u.a. Polizei, Justiz, Bereiche der Landeshauptstadt Hannover, Rechtsmedizin (ProBeweis) Frauenhäuser, BISS – Interventions-/und Beratungsstellen, Frauen- und Männerberatungsstellen sowie Vertreter*innen der Politik gemeinsam gegen Häusliche Gewalt wirken. Häusliche Gewalt im Sinne von HAIP umfasst alle Handlungen körperlicher, sexualisierter, psychischer oder wirtschaftlicher Gewalt, die innerhalb der Familie, des Haushalts oder zwischen früheren oder derzeitigen Eheleuten bzw. Partner*innen vorkommen, unabhängig von Tatort und Aufenthaltsort. Weitere Informationen unter www.haip-hannover.de

Pressekontakt:
Simin Nassiri
SUANA/kargah e.V.
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