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Mülteci Kadınları Koruyun - Ev İçi Ve Yapısal Şiddete Karşı!

Bild aus der FrauenzeitungKendi ülkelerinde ve kaçış sırasında şiddet yaşamış mülteci kadınlar Almanya'ya geldiklerinde de yüksek derecede hala şiddete maruz kalmaktadırlar. Aile içi şiddete maruz kalan bu mülteci kadınlar spesifik sorunlarla karşı karşıya kalmaktadırlar ve kısmen diğer şiddete maruz kalan kadın gruplarından daha farklı etkilenmekteler. 

Onların özel ve sosyal hayatları burada büyük ölçüde yabancılar mevzuatları tarafından etkilenmektedir.

Bir erkek bütün aileyi temsilen sığınma başvurusunda temsil ettiğinde ve daha sonra bir ayrılma durumu söz konusu olduğunda, mülteci kadınların Almanya'da kalma hakları da tehlikeye atılıyor

Ailesi ile kaçan kadınların daha sonraki sığınma süreci ile ilgili  duruşmalarda, kendilerinin yaşadıkları ve kaçmalarına neden olan siyasi zulüm veya kadınlara özgü zulümler genelde dikkate alınmamaktadır. 

Sie befinden sich in einer schwierigen Lage, rechtlich, gesellschaftlich und finanziell. Rechtliche Bestimmungen halten diese Frauen in großem Maß in Abhängigkeit von den gewalttätigen Männern. Frauen, die einer Residenzpflicht und/oder Wohnsitzauflage unterliegen, können die nach dem Gewaltschutzgesetz möglichen Schutzmaßnahmen nicht umfassend in Anspruch nehmen.

Darum steht zu oft nicht der Schutz von Frauen an erster Stelle der Sicherheitsplanungen, sondern die Fragen: Hat die betroffene Frau überhaupt eine Chance, an dem Ort, der ihr Sicherheit vor der Gewalt bietet, auch eine sichere Lebensperspektive zu entwickeln?

Oder wird der Schutz vor weiterer Gewalt gleichzeitig ihre Existenz grundsätzlich und nachhaltig verunsichern? Dürfen sie in ein anderes Bundesland gehen? Dürfen sie zwar im Frauenhaus sein – aber keinen Wohnsitz, sprich keine neue Wohnung beziehen? Flüchtlingsfrauen, die in Sammelunterkünften leben, in denen es keine geschützten Räume gibt, sind in besonderem Maße Gewalt ausgesetzt. Asylsuchende Frauen erhalten wenig oder keine Informationen über die Rechtslage und Hilfsangebote. Zudem machen sie spezifische Erfahrungen mit Ausgrenzung, Stigmatisierung und Rassismus, sie müssen sich mit Stereotypen auseinandersetzen und in all dem daran arbeiten, ihre Position als Individuum zu beziehen.

Abhängigkeit und Ausgeliefertsein bleiben so auch nach der Flucht aus der Gewalt ein zentrales Gefühl und eine reale Bedrohung für die Sicherheit und Gesundheit gewaltbetroffener Frauen und Kinder.

Wir fordern, Gewalt an Frauen in jeglicher Form zu ächten. Es muss gewährleistet werden, dass alle von Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kinder – unabhängig von Aufenthaltsstatus, finanziellen Mitteln und Sprache – sicher, schnell, unbürokratisch und bedarfsgerecht Schutz und Hilfe erhalten können.
Die Lebensbedingungen von Asylsuchenden in den Sammelunterkünften fördern Gewalt gegen Frauen. Deshalb fordern wir, dass asylsuchende Frauen in Privatwohnungen am Ort ihrer Wahl leben können.

Dieser Artikel von Tanja Kovacevic erscheint in der Zeitung des Hannoverschen Frauenbündnis Ausgabe 2015.

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